Case Study: Regine Andratschke – 925 Views und 16 Likes in 24 Stunden
CutToFame verwandelte E-Casting-Material von Regine Andratschke in einen viralen TikTok-Clip, der in nur 24 Stunden 925 Views und 16 Likes erzielte. Die Schauspielerin, vertreten bei der renommierten Hamburger Agentur haieundreiher, demonstriert damit eindrucksvoll, wie professionelles Content-Editing aus bestehendem Material maximale Reichweite für Schauspieler generiert.
Über Regine Andratschke
Regine Andratschke ist eine professionelle Schauspielerin mit Sitz in Hamburg, vertreten durch die Agentur haieundreiher. Mit langjähriger Erfahrung in Film, Fernsehen und Theater bringt sie die perfekte Kombination aus schauspielerischem Können und Authentizität mit – genau die Qualitäten, die auf Social Media besonders gut funktionieren.
Wie viele Schauspieler produziert Regine regelmäßig E-Casting- und Self-Tape-Material für Rollenanfragen. Dieses hochwertige, professionell gedrehte Material liegt oft ungenutzt auf Festplatten – dabei birgt es enormes Potenzial für die digitale Sichtbarkeit.
Das Ausgangsmaterial: E-Casting-Clips
Für diese Case Study stellte Regine Andratschke mehrere E-Casting-Aufnahmen zur Verfügung, die sie für verschiedene Rollenanfragen produziert hatte. Das Material umfasste:
- Ärztinnen-Szenen mit medizinischem Kontext
- Authentische Performance aus realen Casting-Situationen
- Professionelle Aufnahmequalität (Beleuchtung, Ton, Kamera)
- Verschiedene emotionale Register und Charakterdarstellungen
Die Herausforderung bestand darin, aus diesem Casting-Material einen eigenständigen Social-Media-Clip zu kreieren, der außerhalb des Casting-Kontexts funktioniert und Entertainment-Wert bietet.
Content-Strategie: Von Casting zu Entertainment
Kristin Hagel, Gründerin von CutToFame, entwickelte eine klare Strategie: Das medizinische Setting sollte beibehalten werden, aber in einen humorvollen, relatable Kontext transformiert werden.
Der finale Clip erhielt den Titel: "Allergie gegen Skinny Jeans? Hautausschlag? Röntgenbild sagt alles!"
Diese Headline kombiniert mehrere virale Elemente:
- Überraschungsfaktor – Allergie gegen Kleidung klingt absurd
- Relatability – Jeder kennt unbequeme Jeans
- Neugier-Hook – Was zeigt das Röntgenbild?
- Medizinischer Kontext – schafft Glaubwürdigkeit
Die Hashtag-Strategie fokussierte sich auf Reichweite durch Trending Topics: #Allergie #Hautprobleme #Gesundheit #Ärztin #Röntgen. Diese Kombination spricht sowohl gesundheitsinteressierte als auch unterhaltsame Communities an.
Die Ergebnisse: Zahlen, Daten, Fakten
Der Clip erreichte 925 Views in den ersten 24 Stunden – komplett organisch, ohne jegliches Werbebudget. Mit 16 Likes entspricht das einer Engagement-Rate von 1,73%, was im Social-Media-Kontext als solider Wert gilt, besonders für einen Account ohne etablierte Follower-Base.
Besonders bemerkenswert: Der Clip performte deutlich besser als vergleichbare Posts im Schauspiel-Content-Bereich. Während reine Schauspiel-Clips oft nur die eigene Bubble erreichen, durchbrach dieser Content die Filter-Blase durch seinen Entertainment-Wert.
Technische Umsetzung
Die Produktion des Clips erfolgte im typischen CutToFame-Workflow:
- Material-Sichtung: Analyse der E-Casting-Aufnahmen auf virale Momente
- Konzept-Entwicklung: Kreation der "Skinny-Jeans-Allergie"-Story
- Schnitt & Timing: Dynamischer Cut mit schnellen Schnitten für TikTok-Algorithmus
- Audio-Optimierung: Anpassung an mobile Wiedergabe
- Text-Overlays: Hook-Text für maximale Aufmerksamkeit in ersten 3 Sekunden
- Platform-Optimierung: 9:16-Format, algorithmisch optimierte Länge
Die gesamte Produktion – von der Material-Sichtung bis zum finalen Upload – dauerte weniger als 2 Stunden. Das zeigt die Effizienz des CutToFame-Prozesses: Bestehende Aufnahmen werden nicht neu gedreht, sondern intelligent recycelt.
Learnings & Erfolgsfaktoren
"Das Projekt mit Regine zeigt: Schauspieler sitzen auf einem Goldschatz an Material. E-Castings und Self-Tapes sind professionell, authentisch und voller Entertainment-Potenzial – sie brauchen nur den richtigen Kontext und Schnitt."
Die wichtigsten Learnings aus dieser Case Study:
- E-Casting-Material ist wertvoll – Schauspieler produzieren ständig hochwertige Aufnahmen für Castings, die nach Absage oder Zusage meist ungenutzt bleiben. Dieses Material kann zu Social-Media-Content umfunktioniert werden.
- Kontext schlägt Qualität – Die technische Qualität war bereits gegeben. Entscheidend war die kreative Neu-Kontextualisierung: Aus einer Arzt-Szene wurde eine unterhaltsame Story über Kleidungs-Allergien.
- Relatability funktioniert – Der Clip funktionierte, weil er ein alltägliches Problem (unbequeme Jeans) auf absurde Weise überhöhte. Menschen lieben Content, der ihre eigenen Erfahrungen widerspiegelt.
- Authentizität überzeugt – Regines professionelle Schauspielleistung wirkte glaubwürdig, aber nicht übertrieben. Die Balance zwischen Performance und Natürlichkeit ist der Schlüssel.
- Hashtag-Strategie zählt – Die Kombination aus Nischen-Hashtags (#Ärztin) und Trend-Hashtags (#Allergie) sorgte für Reichweite über die eigene Follower-Base hinaus.
Warum funktioniert dieser Ansatz für Schauspieler?
Schauspieler haben einen entscheidenden Vorteil auf Social Media: Sie können spielen, Emotionen transportieren und Geschichten erzählen. Doch oft fehlt die Zeit oder das Know-how, dieses Können in viralen Content zu übersetzen.
CutToFame löst genau dieses Problem. Statt stundenlang neue Inhalte zu drehen, werden bestehende Aufnahmen – E-Castings, Self-Tapes, Behind-the-Scenes-Material – in Social-Media-optimierte Clips verwandelt. Das spart Zeit, Geld und Energie.
Für Regine Andratschke bedeutet das: Ihre Casting-Aufnahmen arbeiten jetzt doppelt. Einmal für die Rolle, für die sie produziert wurden – und ein zweites Mal als Content, der ihre Sichtbarkeit als Schauspielerin erhöht und potenzielle Caster erreicht.
Fazit: Content-Recycling als Strategie
Die Case Study mit Regine Andratschke beweist eindrucksvoll: Schauspieler müssen nicht ständig neuen Content produzieren. Mit der richtigen Strategie wird aus bestehendem Material – E-Castings, Self-Tapes, Probenaufnahmen – viraler Social-Media-Content.
925 Views in 24 Stunden mögen für Influencer klein klingen. Für eine Schauspielerin, die ohne Werbebudget und mit recyceltem Material arbeitet, ist das ein beachtlicher Erfolg. Und es ist erst der Anfang.
Die Zusammenarbeit zwischen CutToFame und der Hamburger Agentur haieundreiher zeigt auch: Agenturen erkennen zunehmend den Wert digitaler Sichtbarkeit. Schauspieler, die auf Social Media präsent sind, werden häufiger gebucht – weil Caster sie finden, weil sie als zeitgemäß gelten, weil sie Reichweite mitbringen.
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