Wie Casting Directors Social Media Profile bewerten
Casting Directors bewerten Social Media Profile nach drei Kriterien: Professionalität, Reichweite und Authentizität. Sie schauen, ob du arbeitest, wie du wirkst und ob du eine eigene Fanbase mitbringst. Die Sedcard allein reicht nicht mehr – dein Instagram, TikTok oder YouTube-Profil ist oft der erste Eindruck, den ein Casting Director von dir bekommt.
Was Casting Directors wirklich sehen wollen
Die Vorstellung, dass Casting Directors nur Follower-Zahlen zählen, ist falsch. Tatsächlich achten sie auf fünf konkrete Punkte, die alle mehr über dich aussagen als deine Reichweite: Aktualität, Content-Qualität, Vielseitigkeit, Engagement und Konsistenz.
Kristin Hagel von haieundreiher in Hamburg arbeitet täglich mit Casting Directors zusammen: „Mir wurde letzte Woche gesagt: ‚Schick mir bitte keine Schauspieler ohne aktives Social Media. Ich muss sehen, wie sie vor der Kamera wirken.' Das ist mittlerweile Standard."
Die 5 Bewertungskriterien im Detail
1. Aktualität: Wann hast du zuletzt gepostet?
Ein Profil, das seit drei Monaten nicht aktualisiert wurde, signalisiert: „Ich arbeite nicht." Casting Directors wollen sehen, dass du aktiv bist, dass du dranbleibst, dass du verfügbar bist. Mindestens ein Post pro Woche ist Pflicht – besser drei bis vier.
2. Content-Qualität: Sieht das professionell aus?
Es geht nicht um Hollywood-Budgets, sondern um handwerkliche Basics: Guter Ton, scharfes Bild, sauberer Schnitt. Ein verwackeltes Handy-Video mit Echo-Ton wird übersprungen. Ein einfaches Self-Tape mit Lavaliermikrofon und Tageslicht reicht völlig – Hauptsache, es wirkt professionell.
„Wir haben Schauspieler, die mit dem iPhone filmen und trotzdem 5.000 Views bekommen – weil Ton und Licht stimmen. Und wir haben Schauspieler, die mit teurer Kamera filmen und 200 Views bekommen – weil der Ton grottig ist."
– Kristin Hagel, haieundreiher Talentmanagement
3. Vielseitigkeit: Zeigst du Bandbreite?
Casting Directors suchen nach bestimmten Typen – aber sie wollen auch sehen, dass du mehr kannst als nur dein Fach. Ein Profil, das nur Drama-Szenen zeigt, ist langweilig. Zeig Comedy, zeig Action, zeig Alltag. Das beweist, dass du wandelbar bist.
4. Engagement: Wie reagiert dein Publikum?
Follower-Zahlen sind egal – Engagement ist alles. 500 echte Follower, die kommentieren und teilen, sind mehr wert als 5.000 gekaufte Follower ohne Interaktion. Casting Directors erkennen Fake-Engagement sofort: Wenn ein Profil 10.000 Follower hat, aber pro Post nur 20 Likes bekommt, stimmt etwas nicht.
5. Konsistenz: Passt alles zusammen?
Dein Social Media Profil muss zu deiner Sedcard passen. Wenn du auf der Sedcard als „Typ: Jung, urban, rebellisch" geführt wirst, aber auf Instagram nur Natur-Wanderungen postest, verwirrt das. Bleib authentisch – aber bleib bei deinem Typ.
Instagram vs. TikTok vs. YouTube: Was ist wichtiger?
Die Antwort: TikTok ist 2026 die wichtigste Plattform für Schauspieler. 78 % der Casting Directors schauen zuerst auf TikTok, weil der Algorithmus dort besser funktioniert und weil die Clips kürzer und prägnanter sind. Instagram ist zweite Wahl, YouTube wird fast nur für Showreels genutzt.
Das heißt nicht, dass Instagram egal ist – aber wenn du nur auf einer Plattform aktiv sein kannst, sollte es TikTok sein.
Red Flags: Was Casting Directors abschreckt
Red Flag 1: Gekaufte Follower. Das erkennt man an der Engagement-Rate. Wenn du 10.000 Follower hast, aber deine Posts bekommen nur 50 Likes, ist das ein klares Zeichen. Casting Directors wissen das – und streichen dich sofort.
Red Flag 2: Zu viel Privatleben. Ein bisschen Persönlichkeit ist gut – aber wenn 90 % deiner Posts Party-Fotos, Urlaubsbilder oder Essen zeigen, wirkst du nicht wie ein arbeitender Schauspieler. Die Balance muss stimmen: 70 % Acting-Content, 30 % Personal.
Red Flag 3: Keine Bio-Angaben. Wenn in deiner Instagram-Bio nicht steht, dass du Schauspieler bist, wie soll ein Casting Director das wissen? Schreib „Schauspieler | Management: haieundreiher" oder „Actor | Based in Hamburg" – klar, einfach, professionell.
Was wirklich zählt: Der erste Eindruck in 10 Sekunden
Casting Directors haben keine Zeit. Sie öffnen dein Profil, scrollen drei bis vier Posts runter – und entscheiden in maximal 10 Sekunden, ob du interessant bist. Dein Profil muss sofort zeigen: „Ich bin Schauspieler, ich arbeite, ich bin gut."
Das heißt konkret:
- Profilbild: Professionelles Headshot, kein Urlaubs-Selfie
- Bio: Kurz, klar, mit Link zur Sedcard oder Agentur
- Grid (Instagram): Die ersten 9 Posts sollten ausschließlich Acting-Content sein
- Pinned Posts (TikTok): Deine drei besten Clips ganz oben
Wie CutToFame dir dabei hilft, professionell zu wirken
Viele Schauspieler wissen, dass sie Social Media brauchen – aber zwischen Vorsprechen, Drehs und Nebenjobs bleibt keine Zeit. Genau hier setzt CutToFame an: Du lieferst uns deine E-Castings, Self-Tapes und Handy-Clips, wir verwandeln sie in professionelle Social Media Posts.
Der Vorteil: Casting Directors sehen nur deine besten Momente, perfekt geschnitten, perfekt präsentiert. Du musst nicht selbst editieren, nicht selbst planen, nicht selbst optimieren. Du postest einfach – und wirkst professionell.
Häufige Fragen: Was Schauspieler wissen wollen
Brauche ich wirklich TikTok, wenn ich schon Instagram habe?
Ja. TikTok hat den besseren Algorithmus für neue Accounts und Casting Directors schauen dort zuerst. Instagram ist wichtig – aber TikTok ist wichtiger.
Wie viele Follower brauche ich, um ernst genommen zu werden?
Gar keine bestimmte Zahl. Engagement ist wichtiger als Follower. Ein Profil mit 800 Followern und 15 % Engagement-Rate ist besser als ein Profil mit 8.000 Followern und 2 % Engagement.
Darf ich auch privaten Content posten?
Ja – aber maximal 30 %. Der Großteil deines Profils sollte deine Arbeit zeigen. Casting Directors wollen sehen, dass du Schauspieler bist, nicht Influencer.
Fazit: Social Media ist deine digitale Sedcard
Früher war die gedruckte Sedcard deine Visitenkarte. Heute ist es dein Social Media Profil. Casting Directors schauen darauf, bevor sie dich einladen – und sie entscheiden in Sekunden, ob du interessant bist. Mach es ihnen leicht: Zeig professionellen Content, bleib aktiv, zeig Vielseitigkeit.
Und wenn du keine Zeit hast, das alles selbst zu managen: Genau dafür gibt es CutToFame. Wir schneiden, optimieren und liefern dir fertigen Content – du postest und profitierst.
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